Being with you never felt wrong. It's the one thing I did right. You're the one thing I did right.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Lieber Florian,

Ich hatte einen Freund, doch davon wusstest Du nichts. Ich habe ihn verlassen, heute. Ich habe ihn einfach stehen lassen. Er war ein guter Kerl, weißt du. Er war gutaussehend, talentiert und witzig, furchtbar nett und sehr, sehr in mich verliebt. Er war perfekt für mich, und ich konnte ihn nicht lieben.
Ich habe Angst, dir morgen zu begegnen. In letzter Zeit vermisse ich Dich so sehr, mehr als sonst. Ich verstehe jetzt, warum Du mich nicht leiden kannst. Ich bin scheiße und Dich nicht wert, aber dazu bin ich auch noch in Dich verliebt. Und irgendwie ist es scheiße, mehr von jemanden geliebt zu werden als man ihn selbst liebt.
Es fühlt sich an wie ein Traum. Sehr, sehr unwirklich. Ich bin wieder Single, ein paar Tage vor Weihnachten. Ich bin wieder allein, ach nein, das war ich schon die ganze Zeit.

In Liebe,
Ich

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Robin, wenn Du das liest, vergiss mich nicht.

Freitag, 9. Dezember 2011

Lieber Florian,

Heute, mitten in ethik, während ich einen Film schaute und versuchte, mich auf irgendwas zu konzentrieren, kamst Du plötzlich herein. Du hattest Dich im Zimmer geirrt. Scheiße, wieso sitze ich auch ganz vorne, so dass ich Dich als erstes, und  Du mich auch als erstes gesehen hast?
Du schaffst es immer wieder, alles durcheinander zu bringen. Es macht mich fertig, ganz ehrlich. Für diese Augenblicke lebe ich, aber es tut weh, sehr. Und es kommt ziemlich oft in letzter Zeit vor.
Wieso hast Du auch die Tür wieder zugemacht? Neben mir war noch ein Platz frei.

In Liebe
Ich

Dienstag, 6. Dezember 2011

I couldn't fight it

Lieber Florian,

Lange stehe ich am Schultor und überlege, was ich tue. Schließlich werfe ich meinen Kaffee weg und gehe auf den Eingang zu. Ich bin mit den Gedanken nirgendswo, versuche nur mich zu konzentrieren, nicht hinzufallen. Und dann stehst Du da, verdammt nichmal, warum stehst Du da mitten im Eingang? Warum bleibe ich plötzlich stehen uns starre Dich an? Warum wendest Du den Blick nicht ab? Wir standen also Da, bestimmt so 5 Sekunden. Dann bringe ich ein "hey" raus und gehe weiter, bemüht langsam, bemüht als wenn nichts wäre. Ich kann das nicht. Ich kann das einfach nicht. Ich möchte nicht Angst davor haben, Dich zu treffen. Ich möchte nicht, dass das gestern der einzige Augenblick seit Langem war, der mir was bedeuted hat, der mir das Gefühl gegeben hat, am Leben zu sein. Ich möchte nicht - doch, vielleicht möchte ich es doch.

In Liebe
Ich

Montag, 5. Dezember 2011

Lieber Florian,...

Ich bin über Dich hinweg, über Dich hinweg, über Dich hinweg, heyho. Irgendjemand, irgendwo sagte zu mir, Du bist Abschaum und es nicht wert, von mir geliebt zu werden. Ein anderer sagte irgendwan anders zu mir, Du bist es wert, alles zu versuchen. Ersterer war nüchtern und mein bester Freund. Zweiterer war betrunken und kein besonders guter Freund von mir. Dennoch klang Letzteres irgendwie besser in meinen Ohren. Doch dann dachte ich mir, hm, vielleicht sollte ich die Chance ergreifen und mir jemand anderen schnappen, der mich echt liebt und für mich da wäre, egal was passiert und dann wachte ich auf.
Ich ging in die Schule und hatte gehofft, keinen so armseligen Tag zu erleben wie die zuvor. Ich ging in die Schule und bevor ich überhaupt ankam, ja, bevor ich überhaupt einmal geatmet hatte an diesem schönen, wirklich wunderschönen Scheißtag, läufst Du mir über den Weg und machst alles, wirklich alles kaputt.
Ich bin nicht über Dich hinweg. Ich liebe Dich mehr als je zuvor.

In Liebe
Ich

Sonntag, 4. Dezember 2011

Lieber Florian,

Ich habe gestern eine Geschichte gehört von einer nichtgescheiterten, großen Liebe. Vielleicht liegt es am mangelnden Schlaf oder der Mangelernährung, aber irgendwie habe ich schon fast wieder Hoffnung. Ich meine, wieso kann es eigentlich nicht mit uns funktionieren. Wer hat das Recht, sowas zu verbieten? Scheiße, ich liebe dich, mehr als alles andere auf der Welt und nur weil Du nicht dassebe empfindest, wieso soll ich dann alles aufgeben und riskieren, vielleicht niemals jemanden wie Dich nochmal zu treffen. Warum soll ich neben meinem Leben stehen und zuschauen, wie alles immer grauer und grauer wird, bis schließlich alle Farbe unauffindbar geworden ist? Es ist Weihnachten, verdammt. Wunder geschehen, oder?

In Liebe
Ich

Mittwoch, 30. November 2011

Lieber Florian,

Ich bin eine Zelle zwischen tausenden Zellen. Ich habe keine besondere Aufgabe und ich werde in absehbarer Zeit absterben. Meiner Existenz sind sich nur die umliegenden Zellen bewusst, doch es interessiert sie nicht. Ich bin allein zwischen all diesen abermillionen Gebilden, die nicht schreien können und nicht lachen, die überhaupt nicht sind, nur bestehen. Ich bin hier und das ist meine Bestimmung und so ist ok, nichts zu sein. Doch es tut irgendwie ganz tief in mir weh, sehr weh. Ich weiß nur nicht mehr, warum.

Dienstag, 29. November 2011

Lieber Florian,


Ein kleines Gespräch von heute:

Wie geht es dir?
Suuper!
Echt?
Klar.
Wieso?
Ach, es ist Weihnachten, alle sind glücklich.
Du hasst Weihnachten!
Jup.
Und...?
Ok, ja, es war gelogen, es geht mir nicht gut, kannst du jetzt bitte deine verdammte Fresse halten und verschwinden, wenns geht?

Montag, 28. November 2011

I will be there at the end of the day.

Lieber Florian,

Ich habe Angst. Nicht um mich oder mein Leben oder darum, dass ich nicht glücklich werde oder so, nein, das ist bedeutungslos. Doch ich habe ganz sicvher Angst, auch wenn ich nicht weiß, weshalb. Ich spü es bei jedem Schritt, den ich gehe und jedem Atemzug, den ich nehme. Ich spüre es und es tut weh. Angst ist ein scheiß Gefühl. Es nimmt einen Dinge weg, die man haben könnte, zwingt einen was zu tun, was man bereut. Ich bin nicht bereit, Angst zu haben, ich möchte das nicht. Sag mir doch, wie kann ich sie überwinden. Du hattest immer schon die besten Ratschläge.

In Liebe
Ich

Sonntag, 27. November 2011

Lieber Florian,

Alles was ich jemals wollte warst Du. Vielleicht solle ich Dich hassen, Dich anschreien und Dir ins Gesicht schlagen. Vielleicht sollte ich aufhören, mich zu zerstören, weil das was ich bin nie für Dich gereicht hat. Vielleicht bist Du es nicht wert und ja, möglicherweise habe ich auch mehr verdient, denn ich war immer gut zu Dir, während Du mich wie ein Stück Scheiße behandelt hast, 6 verdammte scheiß Jahre lang.

Aber weißt Du, dazu fehlt mir einfach die Kraft. Ich kann nicht aufhören und ich kann nicht beginnen. Ich werde einfach hier liegen bleiben und schlafen.

In Liebe
Ich

Samstag, 26. November 2011

Lieber Florian,

Es gab eine Zeit, wo ich Angst hatte, Du könntest mich nicht genug lieben. Jetzt habe ich Angst, Du könntest Dich möglicherweise nicht mehr an mich erinnern. Was ist nur aus Dir und mir geworden, sag es mir. Ich schaff das alles nicht mehr.

Mittwoch, 23. November 2011

We almost had it all

Lieber Florian,

Gott, wie es brennt, zu sehen, wie gut wir es hatten oder hätten können, wir scheiße glücklich ich sein könnte, mit ein bisschen mehr Mut vielleicht und mehr Perfektion. Ich würde mein Leben für Dich geben. Ich könnte Dich den ganzen Tag nur anschauen. Jeder Tag wäre ein Traum, unüberwindlich, unerreichbar. Ich hasse es zu sehen, wie Du ohne mich lebst und ich hasse mich, wie ich es einfach geschehen lasse und jeden Tag spüre, wie es mich zerreißt. Ich hasse Dich, weil ich durch Dich nicht mehr lieben kann, auch wenn es Sinn machen würde, auch wenn es mir gut tun würde.
Ich kann nicht so tun, als wäre alles gut, denn ich kann Dich nicht mal ansehen.

Donnerstag, 17. November 2011

I got the move

Lieber Florian,

Es interessiert mich nicht, wie Du mich behandelt hast oder was in der Vergangenheit alles schief gelaufen ist. Ich hoffe, Du kannst mir verzeihen, dass ich nie so gut war, wie Du es verdient hattest, dass ich nie genug gewesen bin. Ich verzeihe Dir auch, ich war Dir nie böse. Und ich werde es nie sein.
Und wenn Du zu mir kommst, Dich vielleicht für mich entscheidest, verdammt, ich würde alles stehen lassen, alles, für Dich. Und ich würde Dich ich nie verletzen, weißt Du? Du wirst bessere Mädchen als mich finden, schlauere, hübschere, talentiertere. Doch Du wirst nie jemanden treffen, der Dich mehr lieben könnte, als ich es immer schon tat und immer tun werde.

In Liebe
Ich

Dienstag, 15. November 2011

Vielleicht wird schlafen überbewertet

Lieber Florian,

Wie oft warst Du verliebt? Ich meine nicht die blonden, hübschen, dünnen, lauten Mädels, denen du auf Partys einen Drink ausgegeben hast um cool zu wirken. Ich meine, wann hast du schon mal ein Mädchen echt vermisst, wann hast du um eine geweint und wie oft konntest Du nicht mehr aufhören zu lächeln?
Wie oft hast du geliebt, ohne dich verstecken zu wollen, ohne dass andere Dich überhaupt interessiert haben?
Einmal habe ich dieses Lächeln bei Dir gesehen und ein einziges Mal habe ich es bei mir selbst gespürt. Wir waren so groß, wir beide, wir waren so perfekt.
Wieso konntest Du nicht kämpfen, damals, wo es noch einen Grund gab?




Bitte vergiss mich nicht, denn Du bist alles, was ich je wollte.

In Liebe
Ich

Freitag, 11. November 2011

Running around leaving scars

Dear friend,
I'm so tired of being here without you.


Love
me

Donnerstag, 10. November 2011

If I go

Lieber Florian,

Was, wenn ich einfach gehe. Was, wenn es mir zu viel wird, und ich einfach verschwinde? Meine Sachen packe, oder auch nicht, alles Geld mitnehme, oder auch nicht, und einfach in einen Zug steige und davonfahre. Wohin ist doch egal, wie lange spielt keine Rolle. Für immer? Fürs erste.
Würde es dich interessieren? Würdest du es merkenß Oder nur kurz innehalten und zu dem Schluss kommen, dass es nichts ändert, ob ich nun da bin oder nicht. Vielleicht würdest du auch lachen und sagen, die kommt doch eh bald wieder, die hats nicht drauf abzuhauen oder sich was anzutun, die hat doch gar nichts drauf.
Viellicht hast du ja recht.

Mittwoch, 9. November 2011

Blogaward

Ich habe einen Blogaward für meine beiden Blogs von der wunderbaren Lalette erhalten, vielen vielen dafür.

Hier die 7 Dinge:
1. Es sind zur Zeit 5 Jungs in mich verliebt, jeder von ihnen seit mindestens 1 Jahr.
2. Sie sind alle echt nett, 2 gehören zu meinen besten Freunden.
3. Ich habe ein Buch über jeden Augenblick geschrieben, der mit Florian zu tun hat.
4. Wenn es mir schlecht geht esse ich Pudding.
5. Der schlimmste Tag im Jahr für mich ist Sylvester.
6. Ich kann den Zauberwürfel lösen (HUHU)
7. Ich hab einen Zeitschriften-Tick, ich kauf mir ständig welche. (Geo, Zeit, P.M, Psychologie-Heute etc)

Meine Blogawards gehen zurück an Lalette, wegen ihren ganz tollen Bildern und Texten, und außerdem an:
Lulu, weil sie einfach unglaublich ist und weil sie vielleicht genauso verloren ist wie ich.
Namenlos, weil sie es verdient hat und verdammt nochmal viel zu wenig an sich glaubt
Madeleine, weil ich ganz stark das Gefühl habe, dass sie was Besonderes ist und wundervoll.
und an Lily, sie ist noch in der Anfangsphase, doch ich liebe ihre Art zu schreiben.

Montag, 7. November 2011

I don't want to lose you.

Lieber Florian,

all die Jahre habe ich immer wieder gedacht:
Er liebt mich nicht, er wird mich nie lieben, er ist ein Idiot und perfekt. Er hat mich nicht verdient doch er ist alles was ich will. Mag sein, dass er nicht besonders nett ist oder aufmerksam, doch er wird es werden, wie er es damals war. Was, wenn ich ihn jetzt loslasse und aufgebe und dann ein anderes Mädchen kommt mit weniger Angst und er dann zur Besinnung kommt und genau der Mensch wird, den ihc immer ihn sah und der im Inneren immer gewesen ist.
Ich werde den Gedanken nicht los, Florian. Ich würde es nicht überleben.


In Liebe
Ich

Donnerstag, 3. November 2011

unterhaltsam

Lieber Florian,
All die Jahre, all die Stunden. All die Tage und Sekunden. Ich warte auf eine Zeit, die besser ist. Eine Zeit, wo lachen einfacher ist. Eine Zeit, wo es weniger schwer ist, an Dir vorüber zu gehn'.
Ich kann nicht mehr atmen.Doch man muss doch atmen können, oder? Kann man das Überleben verlernen? Im Moment kann ich weder meine Augen schließen, noch essen oder aufstehen. Ich bin am Ende, mein Freund. Ich habe es satt, ständig zu wissen,dass ich niemals genug für dich sein werde. Ich scheiß auf alles, weißt du. Ja, es gibt tolle Jungs und ja, ich werde mich verlieben in einen, früher oder später. Doch sage nicht, dass ich vergessen werde, dass Du für mich dann nichts weiter sein wirst, als eine Erinnerung. Du wirst immer perfekt sein in meinen Augen. Ich werde Dich nie vergessen.

In Liebe,
Ich

Montag, 31. Oktober 2011

eine lange Zeit

Lieber Florian,

Ich glaubte nicht, mich neu verlieben zu können. Du warst so präsent, all die Jahre, Monate, Sekunden, dass da kein Platz war für neue Erfahrungen und einem hinter-sich-lassen. Ich wusste, dass es früher oder später dazu kommen würde, dass da jemand anderes kommt. Ich dachte nur nicht, dass es sobald geschehen würde und dass dieser so anders sen würde als Du.
Scheiße, ich liebe Dich so sehr. Und keine Ahnung, was ich tun würde, müsste ich mich zwischen ihm und Dir entscheiden. Vermutlich würde ich meine Sachen packen und verschwinden und niemanden von euch jemals wieder sehen. Oder ich würde mich für Dich entscheiden und so glücklich sein, wie ich es mir vorstellte.
Doch Du wirst immer unerreichbar für mich sein. Und Du wirst immer meine erste Liebe bleiben, ich werde Dich immer lieben. Doch man kann gleichzeitig mehrere lieben, ass weiß ich jetzt. Es ist kein Kampf mehr, ich akzeptiere Dich. Und lebe mein Leben trotzdem.

In Liebe
Ich

Montag, 12. September 2011

Du

Liebster Florian,

Wie Du da stehst, an der Wand gelehnt und mit jemanden redest, der nicht ich bin, und jemanden anlächelst dabei, der ebenfalls nicht ich bin, das ist hart. Ich meine, ich habe viel geübt, einfach darüber hinweg zu sehen. Ich habe mich über die Jahre daran gewöhnen müssen eben nicht zu Dir zu gehören, aber es bringt mich immernoch um den Verstand, so etwas anzublicken.
Ich bin keine schwache Person. Ich bin nicht sehr emotional und kann fast alles wunderbar unterdrücken, wenn ich es will. Aber an Dir bin ich seltsamerweise immer schon gescheitert.

In Liebe
Ich

Montag, 5. September 2011

Bilder in meinem Kopf

Lieber Florian,

Nie werde ich das Bild aus meinem Kopf bekommen, wie wunderschön Du aussiehst und wie Du vor mir lang gehst mit diesem Gang, der so perfekt ist. So perfekt. Wie könnte ich Dich aufgeben? Wie könnte ich DAS aufgeben?

In Liebe
Ich



an R.
Du, der Du das hier liest und weißt, dass ich mit Dir rede und mit niemanden sonst, Du wärst es wert, dass man für Dich alles aufgibt. Doch ich kann Dir nicht versprechen, Ihn jemals vergessen zu können. Es sitz so tief und Du kennst das, es geht so schnell nicht vorbei.
Ich könnte mich dafür entschuldigen, denn Du hast was Besseres verdient, aber das selbst das kann ich nicht. Denn ich bereue nichts.

Mittwoch, 31. August 2011

Lieber Florian,

Wenn ich weiter Kraft dazu hätte, würde ich warten, bis ich sterbe. Damit könnte ich leben. Ich könnte es tun. Aber ich kann es eben doch nicht. Weil ich jeden Abend um 8 vor Erschöpfung auf meinem Schreibtisch einschlafe und weil Du mich kaputt machst mit Deinem kalten Blick und Deinem höhnischen Lächeln an jedem verdammten Tag und ich bin so stark, dass hier durchzustehen. Aber keine Ewigkeit. Vielleicht noch morgen. Vielleicht auch noch den nächsten Monat.
Ich schreie Dich an, lass mich in Ruhe! Hör auf damit, mir den Weg zu allem zu versperren. Gib mir mein Herz zu verdammter Arsch! Meinst Du nicht, Du hast schon kaputt gemacht?! Ich hasse Dich so sehr, weißt Du?

In Liebe
Ich

Donnerstag, 25. August 2011

Heute bitte nicht.

Lieber Florian,

Wenn ich nicht wüsste, dass Du der perfekte Junge für mich bist, würde ich Dich hassen für jeden Deiner dämlichen Sprüche und deiner herablassenen Art, mit der Du alle, die ein klein wenig schwächer sind als Du, jeden Mut nehmen musst. Wenn ich nicht wüsste, dass du in Wirklichkeit anders bist, wenn ich Dich nicht lieben würde, wärst Du schon vor Jahren für mich gestorben. Sei froh, dass es überhaupt noch jemanden gibt, der Dich leiden kann.

In Liebe
Ich

Sonntag, 21. August 2011

Lieber Florian,

Ich werde Dich wieder sehen. Morgen schon. Keine Ahnung, wie ich reagiere. Doch ich weiß, wie Du reagieren wirst. Bis dann.


Ich bin die Art von Mädchen, die Art von Mensch, die immer alles unter Kontrolle haben will. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, immer als vorbildlich zu gelten. Ich möchte immer die sein, die die besten Noten hervorbringt und immer am wenigsten Gewicht auf der Waage anzeigen lässt. Ich sehe nicht immer perfekt gestylt aus und zeige nicht viele Emotionen. Wenn jemand einen Rat von mir möchte, gebe ich ihn gerne, aber niemand fragt mehr, weil ich selbst auch nie Hilfe annehme. Wenn ich in jemanden verliebt bin, bin ich es zu sehr und falle jedes Mal tiefer, als ich es je zuvor war. Ich bin vernünftig und anständig. Ich trinke nicht und rede nie schlecht über irgendwen. Es kam schon vor, dass ich tagelang im Bett lag und nicht fähig war, zu reden oder mich zu bewegen. Ich weine nie. Ich bin kein guter Mensch und ich bin viel zu kaputt um ein eigenen Character oder ein Leben zu haben und somit liebenswert zu sein. Doch ich werde dich immer mehr lieben als irgendjemand sonst es jemals können wird.

In Liebe,
Ich

Montag, 15. August 2011

Samstag, 13. August 2011

schwacher Punkt, ehrlicher Moment

Lieber Florian,

Die Dinge sind nicht wie sie sind. Es gibt kein Plus und Minus, kein aus und an. Ich habe nie versucht, für Dich zu kämpfen und das lässt sich nicht in pro und contra eingliedern. Ein netter Mensch meinte mal, es wäre vielleicht Schicksal und ich habe mich viel zu sehr darauf verlassen, dass ich wirklich nichts hätte tun können, was meine Situation verändert hätte. Es ist 05:51 und ich sitze auf diesem Stuhl seit mindestens 4 Stunden und ich bin gerade nicht in der Verfassung für Selbstbetrug, darum hier für Dich und für alle die Wahrheit: Ich liebe Dich, mehr als alles auf der Welt. Und ich wünsche mir nichts mehr als mit Dir zusammen zu sein, doch ich kann es nicht. Wenn es eine Chance gab, habe ich es versaut. Ich bin ein Idiot, dass ich es nicht versucht habe, doch ich war und bin nicht in der Lage dazu und das sehe ich ein. Ich weiß, ich bin selber Schuld ud ich bemitleide mich nicht. Ich komm damit klar. Ich liebe Dich und ich komm klar. Und mein Leben geht weiter. Und für alles, was ich aus meiner Zukunft mache, trage ich allein die Verantwortung.
Ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich nie mit Dir darüber geredet habe. Ich weiß, ich war zu nahe am Abgrund und Deine Reaktion hätte mich gnadenlos nach unten gestoßen. Es ist alles gut so.
Weißt Du eigentlich, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr geweint habe? Es ist nicht so, dass ich davor viel geweint hätte, vielleicht 2,3 Mal im Jahr. Ich denke, weinen wird überschätzt. Doch in mir wächst eine Aggression und eine Gleichgültigkeit, die ich möglicherweise bald nicht mehr kontrollieren kann. Keine Ahnung, ob es an dir liegt. Ich habe Angst, wieder zurückzufallen in diesen dunklen Abschnitt. Ich weiß auch nicht, ob ich überhaupt dagegen ankämpfen will oder ob ich es kann. Ich will auch nicht wegrennen. Im Moment ist mir eigentlich sehr viel sehr gleichgültig.
Ich kann nicht mehr schlafen, Florian. Und ich kann nicht mehr atmen. Und jetzt beginnen die Magenkrämpfe wieder und ich hasse Dich dafür.

In Liebe
Ich

Freitag, 12. August 2011

An die Leser


Euch kenne ich nicht. Das Einzige, was ich über euch weiß, ist, dass ihr das hier lest. Ich weiß nicht, ob ihr glücklich seid oder nicht; ich weiß nicht, ob ihr jung seid oder nicht. Ich hoffe irgendwie, dass ihr jung und traurig seid. Wenn ihr alt und glücklich seid, dann könnte ich mir vorstellen, dass ihr versonnen lächelt, wenn ich sage, er hat mir das Herz gebrochen. Ihr erinnert euch daran, wie euch mal einer das Herz gebrochen hat, und denkt, ach ja, ich weiß, wie sich das anfühlt. Aber das wisst ihr nicht, ihr blasierten alten Knacker. Klar, vielleicht erinnert ihr euch, wie euch irgendwie angenehm traurig zumute war. Ihr erinnert euch vielleicht, wie ihr in eurem Zimmer Musik gehört oder Schokolade gegessen habt, oder allein spazieren gegangen seid, eingehüllt in einen Wintermantel, und euch einsam und tapfer vorkamt. Aber könnt ihr euch daran erinnern, dass es sich bei jedem Bissen, den ihr zu euch nehmt, so anfühlt, als würd man sich in den eigenen Magen beißen? Konnt ihr euch an den Geschmack von Rotwein erinnern, der einem wieder hochkommt und in die Kloschüssel spritzt? Könnt ihr euch daran erinnern, jede Nacht zu träumen, ihr wärt noch zusammen und er würde zärtliche Sachen zu euch sagen und euch berühren, sodass ihr jeden Morgen, wenn ihr wach werdet, alles erneut durchmachen müsst? Könnt ihr euch daran erinnern, euch seine Initialen mit einem Küchenmesser in den Arm zu ritzen? Könnt ihr euch daran erinnern, zu nah an der Kante eines U-Bahnsteigs zu stehen? Nein? Dann haltet eure blöde Fresse. Schiebt euch euer Lächeln in euren schlaffen alten Arsch.


jess

Montag, 8. August 2011

märchenhaft

Lieber Florian,

Es ist wieder so typisch von mir, genau dann am meisten durchzudrehen, wenn es gut für mich aussieht und sich eine neue Tür für mich öffnet. Dass ich zu der irren Vorstellung von uns Zweien zurückkehre, wenn eine nicht irre, möglicherwiese wunderschöne Beziehung zum Greifen nahe ist. Es liegt nicht daran, dass ich Angst habe, ich bin nur einfach nicht verliebt in ihn. Und als mir das klar wurde, konnte ich nichts anderes, als dieser ganzen neuen Geschichte den Rücken zu kehren und wieder in mein altes Leben zu fallen, was ja auch so viel besser und lebenswerter war. Er ist nicht Du, das war der einzige Gedanke, den ich die ganze Zeit hatte. Es ist egal, ob er klüger ist oder anständiger oder besser aussieht oder ob er mich liebt. Alles ist wahr, aber er ist nicht Du. Da nützt auch der Strauß Rosen nichts und das vorbereitete Abendessen, womit er mich nach meinem Urlaub begrüßte. Plötzlich ist er mir zu wider, so wie alles gerade irgendwie.
Wann kommst Du wieder zurück, hm? Ich kann nicht länger so tun, als wäre ich normal.

Jetzt bin ich hier
und Du nicht da
Wenn ich mir vorstell
das wär nicht wahr
hilft dieser nette
kleine Trick
auch nur 'n kurzen Augenblick

In Liebe
Ich

Montag, 1. August 2011

Scheitern

Lieber Florian,

Wenn ich die Wahl hätte, Dich für immer zu lieben oder Dich kennen gelernt zu haben, wie würde ich mich entscheiden?
Ich kann nicht sagen, wie es ohne die Begegnung mit dir gelaufen wäre? Hätte ich mir einen anderen hoffnungslosen Jungen gefunden, dem ich mein Herz geschenkt hätte? Wäre ich ein völlig leerer Mensch ohne Persprektive und ohne Sinn, weil es Dich nicht gab, an den ich mich festhalten konnte, wenigstens in Gedanken? Hätte ich die Fähigkeit, mich in den richtigen zu verliebenm, der mir auch gut tut?
Oder bist Du doch der Richtige für mich. So, wie es immer war in meiner Vorstellungen. So, wie ich uns immer gesehen habe. Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif, doch irgendwann sehen wir uns wieder. Irgendwann kommst Du zurück, nicht wahr? Wenn Du verstehst, dass wir füreinander bestimmt sind. Wenn Du einsiehst, dass es die ganze Zeit so war, als wir immer wieder vom Schicksal zusammengeführt wurden und Du es nur nicht wahr haben wolltest. Und dann wird mir diese Zeit in einer schönen Erinnerung sein. Die Zeit, wo ich Dich geliebt habe, in jedem Augenblick. Die Zeit, wo ich diese Liebe nie aufgab, weil immer alles so klar für mich wahr, weil es ein gutes Ende nehmen musste. Weil es immer nur Einen auf der Welt gibt, der für einen bestimmten Menschen perfekt erscheint und das bist Du für mich.
Du wirst zurück kommen.

Ich weiß, dass es so sein wird.

In Liebe
Ich



Highway run
Into the midnight sun
Wheels go round and round
You're on my mind

Restless hearts
Sleep alone tonight
Sending all my love along the wire
They say that the road
Ain't no place to start a family
Right down the line it's been you and me
And loving a music man
Ain't always what it's supposed to be
Oh Man
You stand by me
I'm forever yours
Faithfully

Circus life
Under the big top world
We all need the clowns to make us smile

Through space and time
Always another show
Wondering where I am lost without you
And being apart ain't easy on this love affair
Two strangers learn to fall in love again
I get the joy of rediscovering you
Oh man
You stand by me
I'm forever yours
Faithfully

Schritte

Lieber Florian,

Ich weiß nicht, wie ich jemals darauf gekommen bin, zu meinen, alles vergessen zu können.
Ich weiß nicht, wieso ich dachte, meine Essstörung überwinden zu können.
Ich weiß nicht, weshalb ich auch nur versucht habe, ein neues Leben beginnen ZU WOLLEN.
Ich hätte wissen müssen, dass man sich selbst nie überwinden kann.
Ich hätte nicht das Risiko eingehen dürfen, mich von Dir zu lösen.

Denn wenn ich begreife, dass der Schritt, den ich gegangen bin, mich von Dir entfernt hat, dann geh ich wie von selbst ein paar Schritte zurück.
Nun renne ich. Weil ich möchte nicht von Dir entfernt sein. Ich möchte eigentlich gar nichts, als in Deiner Nähe zu sein.

In Liebe
Ich

Mittwoch, 27. Juli 2011

Blogaward

Lieber Florian,

Ich habe von 2 ganz lieben Menschen einen Blogaward bekommen, deshalb muss ich diesen Brief unterbrechen :D


Ich freue mich riesig über die Auszeichnung und auch noch von 2 solch wunderbaren und talentierten Bloggern und Menschen.
Also vielen, vielen Dank!



 
Regeln:
1. Bedanke dich (auf deinem Post mit Blog verlinken)
2. Schreibe 7 Dinge über dich selbst.
3. Verleihe einen Award an weitere Blogs.
4. Informiere sie über deine Awardverleihung.

Die 7 Dinge:
1. Ich liebe Kaffee und Cola
2. Ich trinke absolut keinen Alkohol (mehr), weil ich es mir nicht so einfach machen will, zu entkommen
3. Ich habe rotgefärbte Haare auf Grundfarbe (hell)blond
4. Ich habe eine Abneigung gegen schönes Wetter (blauer Himmel, Sonnenschein, Temperatur über 23°C)
5. Ich mag es, vor der Klasse Vorträge zu halten, obwohl ich eine schwere soziale Phobie habe und nicht gerne viel rede in der Gesellschaft.
6. Wenn ich mir Prinzipien setze, dann halte ich diese ohne Kompromisse durch. Leider schaden mir die Prinzipien meistens. 
7. Ich bin ein Fan von Listen, Plänen usw., die ich aber größtenteils nur schreibe um sie danach nie wieder anzusehen oder sie zu verwenden.

Und meine Awards gehen an...

Zavenia zurück
und dann weiter noch an
Lalette, weil Du so aufgeschlossen und intelligent bist
Namenlos, weil ich Deine Art total umwerfend finde
Sebastian, ich glaube, dazu muss man nicht mehr viel sagen, einfach sprachlos
und zu guter Letzt an
Becca, für Deine tollen Ideen und inspirierenden Texte

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für Dich gilt, ich würde Dir am liebsten einen Preis für dein Lebenswerk verleihen. Eine Art Auszeichnung, die Dich ehren soll, bis über Deinen Tod hinaus und in alle Ewigkeit, damit alle wissen, was für ein großartiger Mensch Du warst und bist.
Es sollte mehr Menschen wie Dich geben. Aber vielleicht gibt es sie sogar. Womöglich gibt es für mich nur Dich und für jede weitere Person jemand anderen, den er ehren würde für deren Existenz, weil er oder sie für denjenigen das perfekte, einzigartige Individuum darstellt.
Ist das nicht eine wunderschöne Vorstellung? Oder ist sie traurig?


Wenn ich könnte, wäre jetzt der Augenblick, an dem ich meine Sachen packen würde und gehen würde.   Ich wäre bereit, einfach in den Zug  zu steigen. Vielleicht käme ich dann bei Dir an, vielleicht im Nirgendwo. Aber ich hätte keine Angst, nicht in diesem Moment.
In schwachen Stunden wie diesen läuft so mancher Gefahr, das Leben und das Glück zu überschätzen und zu denken, alles wäre möglich, wenn man es sich nur genug wünscht.

In Liebe,
Ich

Montag, 25. Juli 2011

Ich habe eine Wahl.

Lieber Florian,

Hätte ich wirklich eine Wahl? Man hat immer eine, hab ich mir sagen lassen. Ich weiß nicht ob das stimmt. In meinem Fall sah es echt so aus in den letzten Wochen. Mein Leben begann sich zu verändern und ich hatte oder habe nun fast eine reele Chance, daraus zu kommen. Doch die Gedanken an Dich sind zurückgekehrt, Florian. So ist das immer, wenn es mir schlechter geht. Du bist immer zurückgekommen udn hast Dich erneut in meinem Kopf eingenistet und mich nach unten gezogen, in einen Abgrund, aus dem ich allein lange brauche, herauszuklettern. Zu lange, so dass ich es nicht wirklich mehr versuche.

Die Schwierigkeit, die die Liebe zu Dir eigentlich im Wesentlichen ausmacht ist, dass ich Dein Inneres kenne. Nach außen könnte man meinen, Du bist ein schrecklicher Mensch und sicher könnte man sagen, Du bist nícht gut für mich. Aber ich schau in Deine Augen und erinner mich an an früher und an Deinen wirklichen Character und ich sehe ganz genau, Du spielst nur ein Spiel mit der Welt. Du hast Dir eine Fassade errichtet. Doch in Wirklichkeit hast Du Dich seit damals nicht verändert. Du bist noch der Mensch, in den ich mich damals zum ersten Mal verliebt habe. Damals, wo Dich noch niemand mochte. Wo Du klein warst und ziemlich dick. Und schüchtern warst Du. Ich habe immer zu Dir gehalten, weißt Du noch? Ich habe gesehen, wie anständig und hilfsbereit Du warst, als niemand anders wirklich Zeit mit Dir verbringen wollte. Und dann, als Du plötzlich einsteigen durftest, in das große Karussel, da hast Du mich stehen lassen. Doch ich stehe immer noch da und schaue Dir zu und ich warte, bis Du beschließt auszusteigen und begreifst, dass Dich niemand jemals so sehr lieben wird, wie ich es tue.
Ich kann nicht aufgeben und ich kann Dich noicht vergessen, denn Du bist direkt vor mir und ich kann mich keinen Schritt entfernen, weil meine verlernt haben, zu gehen.

Da ist nun jemand, den ich sehr mag und der mich liebt, zumindest hat er das gesagt. Er ist reif und anständig, ein wundervolle Mensch und er tut mir gut. Doch er ist nicht Du und deshalb kann ich nicht mit ihm gehen. Doch wenn man wirklich irgendwann dazu kommt, den zu lieben, der einem gut tut, dann wird es vielleicht doch noch passieren.

In Liebe
Ich

Samstag, 23. Juli 2011

didder

Lieber Florian,

Du sprichtst so laut, so wahnsinnig laut in meienm Kopf und ich verstehe kein Wort. Hör auf, so zu schreien, hör auf, mir weh zu tun. Hör auf, mich zu beschuldigen, mir mein Leben weg zu nehmen. Hör endlich auf, mir Gedanken in den Kopf zu setzen, die ich nicht denken möchte. Du hast kein Recht darauf, Dich so plötzlich und unerwartet und unerwünscht wieder bei mir einzunisten, als wärst Du nie weggewesen. Als hätte es die letzten Wochen nicht gegeben.
Du meinst, ich soll Abstand nehmen, soll mich wieder zurückziehen, die Kontakte abbrechen und wieder zu Dir zurückkehren? Warum sollte ich das tun? Warum sollte ich freiwillig in mein altes Leben zurück gehen, welches mir nur still und furcherregend in Erinnerung geblieben ist?

Weil es einfach war. Und sicher. Und weil ich Du mir so wichtig bist, dass ich lieber noch einmal in den Abgrund stürzen würde, als Dich zu verlieren.

Hör bitte auf, so zu schreien. Ich hab doch eh keine Wahl.

In Liebe
Ich

Freitag, 22. Juli 2011

Schon ok

Lieber Florian,

damals, wo die Liebe so stark von  mir Besitz ergriffen hat, dass ich keinen Schritt gehen konnte ohne Schmerzen zu verspüren, da hab ich es auch irgendwie genossen, allein zu sein. Ich war so einsam, dass ich mich in die Stille verliebte, die mich Stück für Stück auffraß. Sie war auch das einzige, was mich außer der Liebe zu Dir nie verlassen hat und so konnte ich vielleicht auch nicht anders, als abhängig davon zu werden.
Oh, wie habe ich die Tage allein an einem See oder in einem Cafe geliebt. Plötzlich konnte ich Gedichte schreiben, plötzlich war es so ruhig in mir, dass ich wirklich nachdenken konnte und die Zeit, die ich im Überfluss hatte, genoß.
Ich hatte es schwer, morgens aufzustehen, weil es keinen Sinn für mich ergab, weil mir nichts wichtig war und nichts Bedeutung hatte, weil Du nicht da warst und selbst das Atmen viel mir unsagbar schwer, aber és gab auch niemanden, auf den ich Rücksicht nehmen musste. Keine Freundschaft, die so stark war, dass ich sie hätte pflegen müssen. Ich hab viel verloren, durch meine Abkapslung von der Gesellschaft aber auch viel gewonnen, die innere Zuflucht und irgendwie auch mich selbst.
Jetzt, da es jemanden gibt, der mir viel bedeuted, und dem ich auch was bedeute, ist vieles so anders geworden und ich sehne mich oft zurück zu der Zeit, wo es nur Dich und mich gab und keine Verpflichtungen und nichts, was großen Aufwand bedurfte. Denn jetzt spüre ich erst in voller Form die Größe des Schadens, den Du angerichtet hast. Ich habe durch all die Jahre Deiner Ablehnung vergessen, wie es ist, nicht abgelehnt zu werden von einem Menschen, den man liebt. Ich kann damit nicht umgehen, ich habe es verlernt. Und es tut plötzlich auch weh, nicht allein zu sein.

In Liebe
Ich

Donnerstag, 21. Juli 2011

Information an die Leser

Es gibt ab heute einen extra Blog neben diesem. Er wird hauptsächlich aus Gedanken und Philosophie bestehen. Wenn ihr hinsichtlich dessen interessiert seid, würde ich mich freuen, wenn ihr mal vorbei schaut oder auch abonniert.

http://leeresblattpapier.blogspot.com/

Danke,
eure joy

Dienstag, 19. Juli 2011

Never mind

I hate to turn up
Out of the blue uninvited
But I couldn't stay away
I couldn't fight it
I'd hoped you'd see my face
and that you'd be reminded
that for me it isn't over yet
o
Never mind
I'll find someone like you
I wish nothing
But the best for you too
Don't forget me
I beg
I remember you said
Sometimes it lasts to love
But sometimes it hurt instead
o
Nothing compares
no worries
no cares
Regrets and mistakes
They're memories made
Who would have known
how bittersweet this would take

Lieber Florian,

ganz jung war ich, ganz klein und unschuldig. Ich konnte nicht wissen, dass mich so ewas wie Liebe aus der Bahn werfen kann. Ich konnte nicht ahnen, was es bedeutete, psychisch abhängig zu sein. Keine Ahnung, was ich damals dachte. Vielleicht war mein Verstand da ja noch in Ordnung. Ich spürte die Anziehung und gab ihr nach. Um dort zu sein, wo ich mich wohl fühle. Um nicht vermissen zu müssen. Um keine Angst mehr haben zu müssen vor der Welt.
Ich wollte nichts mehr als bei dir zu sein, wieso musste es so zu so einem Zustand werden?

Ich habe einen Jungen, A., kennengelernt. Eigentlich kenne ich ihn schon seit 5 Jahren, aber ich habe ihn bis vor einigen Wochen kaum wahrgenommen. Ich habe niemanden wahrgenommen, weil du immer alle mit Deinem Schatten bedeckt hat, Florian. Du magst diesen Jungen nicht. Das ist seltsam - Normalerweise mag ich nur Dinge und Leute, die Du auch magst.
Wir verbringen viel Zeit miteinander, sehr viel und zum ersten mal ist mir etwas wichtig, was nicht mit Dir zu tun hat. A. und ich reden miteinander. Stundenlang, tagelang und es ist einfach für mich - das war es für mich nie zuvor, reden.
Es mag sein, dass nun etwas neues beginnt, zumindest ist es neuer als irgendetwas anderes, was mir seit der begnung mit Dir widerfahren ist. Ansehen kann ich Dich trotzdem noch nicht und und ich glaube auch nicht, dass der Schmerz abgenommen hat, wenn ich Dich sehe. Aber die Zeit, wo ich Dich nicht sehe ist lebenswerter geworden. Und ich kann besser schlafen, weil ich weiß, dass A. mich wecken wird.
Er ist wirklich toll und wer weiß, was wär, wenn es Dich nicht gäbe. Doch wenn ich am Fenster stehe und A. davon gehen sehe, dann denke ich nur, er geht nicht wie Du. Dein Gang war immer das, was mir am meisten Gänsehaut verpasst hat.
A. ist ein guter Mensch. Er ist ohne Zweifel ein besserer, als Du es bist. Doch er ist auch lange nicht so perfekt wie Du. Ich muss endlich aufhören, zu vergleichen, doch soweit bin ich noch nicht. Ich bin noch lange nicht drüber weg, dabei muss ich doch.

In Liebe
Ich

Montag, 4. Juli 2011

Lieber Florian,

ich habe lange nicht geschrieben. Es gibt ein Grund dafür, aber ob ich ihn dir verrate weiß ich noch nicht so genau.
Ich habe Dich heute gesehen. Du siehst toll aus Junge, hat Dir das eigentlich mal jemand gesagt? Du schautest so über die Menge, hast mich auch kurz angesehen, um gleich weiter nach irgendjemanden zu suchen, nehme ich an.
Du hast mich nie leiden können, vermute ich. Du warst nett zu mir, manchmal, wenn es Dir besonders schlecht oder besonders gut ging oder wenn Dir einfach langweilig war und niemand anderes da war außer mir. Du hast mich scheiße behandelt, all die Jahre. Und ich habe Dir immer alles verziehen, in der selben Sekunde, wo Du es aussprachst. Ich habe mich gehasst, weil Du mich auch nicht mochtest und das hat mich echt fertig gemacht und ich habe vergessen, dass es menschen gibt, die mich möglicherweise mögen könnten. Menschen, die mich besser behandeln und mit denen ich vielleicht ein leben haben können, außerhalb und weit entfernt von dir.
Ich hatte vergessen, dass es nette Menschen gibt, weil ich so unhemlich geblendet war.
Dich werde ich vielleicht nie vergessen. Vielleicht werde ich Dich auch immer ein klein wenig lieben, so wie man eben immer noch ein klein wenig erstarrt ist das ganze leben lang von der ersten großen liebe.
Ich habe Dich sehr gern und wenn ich Dich sehe, bleibt mein Herz stehen, genau wie am ersten tag und die ganze zeit dazwischen.
Doch wenn es einen anderen jungen gibt und eine reele Chance besteht, dass sich  entwickelt, was gut für mich ist und was mich am leben hält, dann muss ich es riskieren, weil so kann ich nicht weitermachen.
Ich geh kaputt.

In Liebe
Ich

Mittwoch, 8. Juni 2011

Lieber Florian,

Liebe, LIEBE, Liebelei, was ist das, Liebe? Ich habe irgendwie immer gewusst, dass es Liebe sein muss. Andererseits hab ich mir nie getraut, es aus zusprechen. Lange Zeit auch nicht zu mir selbst, wenn auch nur in Gedanken oder im Tagebuch. Ich weiß nicht mehr, wann genau, aber irgendwann ließ ich es, deswegen Schuldgefühle zu haben. Sie sind wieder gekommen. Gerade heute frage ich mich wieder, was das soll. Ich bin 16 Jahre alt und behaupte, zu lieben? Kurz gedacht habe ich es schon mit 10. Kurz nach meiner ersten Begegnung mit Dir unterhielt ich mich mit ner Freundin und sie erzählte mir, in wen sie "verliebt" sei. Da wusste ich, es war nur vorrübergehend (genauso kam es dann auch). Dann fragte sie mich, nach meiner "Zielperson" und ich meinte es wärst Du. Florian, hab ich gesagt. Sie hat nur gelacht. Natürlich fand sie Dich dumm. Erst 3 Jahre später fand sie Interesse an Dir, so, wie viele andere auch. Ich war die Einzige, die Dich schon am ersten Tag erkannt hat und du wusstest das. Warum zählt das nicht? Weil es nichts bedeuted hat. Nicht wirklich.

In Liebe,
Ich

Dienstag, 7. Juni 2011

nein, es war nicht immer so

Lieber Florian,
ich habe gelogen. Ich liebe Dich nicht seit vollen 6 Jahren. Es sind 5 Jahre, 9 Monate und 6 Tage. Ich habe nicht jeden Tag gezählt, aber ab und zu rechne ich es auf den Tag zurück, wo alles begann. Der Tag, wo ich Dich kennenlernte.
Und es gab auch in diesen Jahren und Monaten durchaus Tage, wo ich Dich vergaß. Selten, aber es kam vor, dass Du in den Hintergrund meiner Gedanken gerückt bist. Ich kann in der Hinsicht nicht sicher sein, aber es muss wohl so gewesen sein. Schließlich hatte ich eine zwei echte Beziehungen zwischendurch. Einen habe ich sogar geliebt, auch wenn es sich dabei nur um Minuten handelte. Kurze Atempausen, kleine Zwischenfälle. Unbedeutend. Dennoch haben auch sie mich verändert.
Es gab auch Tage, wo ich meinte, ich könnte es hinter mir lassen. In den Ferien manchmal. In den Sommerferien ist es meistens so, dass ich Dich die erste Woche sehr vermisse. In der zweiten Träume ich jede Nacht von Dir. Dann dreh ich meistens durch und nicht selten endet das mit vielen Scherben und Trümmern, bis nichts mehr übrig ist von mir. Die 4. Woche fällt mir dann auf, wie leer es ist, so ohne Schmerzen und ohne Liebe. Dieser Teil der Ferien ist nicht schlecht, und nicht gut. Er existiert eigentlich nicht. In der vorletzen Woche beginnen die Narben zu heilen und es wird ok. Ich verspüre Hoffnung und manchmal gibt es tatsächlich Wichtigeres und Schönes. Dann fällt mir ein, ich werde Dich bald wiedersehen und ich freue mich, denn das es weh tuen könnte, daran erinner ich mich erst wieder, wenn Du vor mir stehst und alles wieder zusammenstürzt.

Die Informationen habe ich so ungefähr von meinen Tagebucheinträgen vom letzten Sommer entnommen, also sind sie wohl war, irgendwie.

In Liebe
Ich

Montag, 6. Juni 2011

Lieber Florian,...

...ich lese gerade ein Buch und eine Person darin erinnert mich an Dich. Ich weiß nicht wieso, aber es passiert oft, dass mich alles mögliche an dich erinnert, obwohl ich keine Verbindung mit dir erkennen kann. Wie nennt man das? Einbildung?  Paranoidität? Intuition?
Das Buch heißt "No und ich", doch die Person, die ich meine, ist keine von den beiden, da sie auch beide Mädchen sind. Ich denke eher an den Jungen Luca. Er ist sehr groß und der Älteste der Klasse. Außerdem hat er ein "kindliches Lächeln" und ist im Innersten ziemlich allein und traurig. Luca ist sehr beliebt und das weiß- und nutzt er auch aus.
Ich habe das Buch als Hörbuch und daher passiert es wohl, dass ich immer wieder zusammenzucke, wenn Du auftauchst. Beim Selbstlesen hätte ich sicher gar keine Gelegenheit dazu und vielleicht würde ich die Ähnlichkeit mit Dir auch gar nicht merken.
Was das Seltsame ist, ich mag Luca nicht. Er ist überheblich und dumm. Er stellt sich über den Dingen. Das ist an sich nichts Schlechtes, aber auf Dauer bringt mich sowas auf die Palme. Was noch seltsamer ist: Du bist genauso. Dennoch war ich nie genervt von Dir. Möglicherweise liegt das daran, dass ich weiß, dass Du innerlich ganz anders bist. Aber das weiß ich von Luca auch bloß.
Möglicherweise mag ich ihn auch nicht, weil ich Dich mag, und niemanden Anderen mögen möchte als Dich. Womit wir wieder bei Einbildung sind.

Das ist mir zu verwirrend. Machs gut,

In Liebe
Ich

Mittwoch, 1. Juni 2011

Lieber Florian,
Du gehst an mir vorbei, wie ein Schatten.
Es scheint so unwirklich, dass Du TATSÄCHLICH an mir vorbei gehst, doch daran bleibt kein dennoch kein Zweifel. Wie durch ein Wunder oder vielleicht einen verborgenen Instinkt, schaue ich jedes Mal durch's Fenster oder durch die offene Tür auf den Flur der Schule hinaus, wenn Du vorbei gehst. Es haur mich nicht mehr um, zumindest nicht so, dass andere etwas davon mitbekommen, aber der Stich blieb bisher nie aus.
Der Stich, ein flüchtiger Schmerz, aber er löst jedes Mal das Gefühl aus, etwas Falsches zu tun. Als würde ich etwas tun, was ich verdrängt in mir absolut nicht will.
Aber ich spüre den Stich auch, wenn ich jemanden sehe, der mich an Dich erinnert, dann aber jemand anders ist. Eigentlich immer, wenn ich an Dich denke.

Was ist es nur, wogegen sich mein Körper so wehrt und das schon seit Jahren? Er ist es doch auch, der mich immer weider zu Dir zurück geführt hat, also was mag es nur sein?

In Liebe
Ich

Dienstag, 24. Mai 2011

Ist es möglich?

Lieber Florian,

Kann ich etwas lieben, was du verachtest?
Bin ich in der Lage, zu leben, ohne dass Du Wert darauf legst?
Werde ich je einen Film sehen/ein Buch lesen, ohne bei allem, was mit Liebe zu tun hat, an Dich zu denken?
Kann ich irgendwann aufwachen, ohne traurig zu sein?
Gibt es einen Menschen, der so perfekt für mich ist, wie Du?
Wer wäre ich jetzt, gebe es Dich nicht?
Bist Du glücklich?

Schreib zurück!
In Liebe
Ich

Dienstag, 17. Mai 2011

butterfly

Lieber Florian,












Ich liebe Dich.


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Sonntag, 15. Mai 2011

Eine Blume für Dich


Lieber Florian,

Wie perfekt Du bist.
Es fasziniert mich immer noch genauso intensiv wie am ersten Tag.
Ich kann es nicht begreifen, wie ein einziger Mensch so eine Energie haben kann, eine Aura voll Wärme und Lebendigkeit. So als wäre es ein Leichtes für Dich, nur eine simple Nebenerscheinung, maßlos perfekt zu sein.
Ich schaue Dich an. Du sitzt da, zwischen Deinen Freunden. Ich bin glücklich gegenüber von Dir zu sitzen. Niemand sieht, dass ich DIch ansehe, schon ganze 10 Minuten lang. Ich weiß, es ist gefährlich, doch Du bist wie in Magnet für mich, ich kann nichts dagegen tun.
Wäre ich glücklich, wenn Du mich liebtest? Ich weiß es nicht. Ich glaube nicht, dass es Deine Zuneigung ist, die brauche. Denn sonst wäre ich schon längst ganz unten, meinst Du nicht? Viel mehr ist es wohl Deine Existenz, die mich am Leben hält. Immer zu wissen, es gibt sie. Die große Liebe. Zu wissen, dass, was zählt, ist da. Ist gesund. Lacht. Denn das gibt mir das Gefühl, dass, egal was mir passiert, egal, wie unglücklich ich bin und wie stressig und ungerecht die Welt, ich schon erlebt habe, was ich erleben wollte. Was ich vielleicht erleben sollte.
Mit voller Seele zu lieben.
Was aus mir wird ist egal. Nur bitte pass auf Dich auf!

In Liebe,
Ich

Samstag, 14. Mai 2011

it's ok

Hallo Schatz,
es tut mir leid, wenn ich zu lange nichts geschrieben habe. Wenn es  dich interessieren würde und wenn du mich vermissen würdest, dann könnte ich dir sagen, ich denke jeden Tag an Dich. Du gibst mir die Kraft morgens aufzustehen und nur wegen Dir ist der Tag einigermaßen überstehbar. Wenn ich nicht weiterkomme, dann ist da Dein Bild vor meinen Augen und das reicht, noch einmal einzuatmen und einen Schritt nach vorn zu wagen. Aber das brauche ich dir nicht zu sagen. Ich bin Dreck für Dich, das gibst Du ja öffentlich zu. Aber keine Sorge, mach ruhig weiter, es ändert wenig. Ich bin nicht mehr imstande, was zu ändern. Solange Du in meiner Nähe bist, bin ich eh zu nichts fähig. Also kritisier mich weiter, schneide mich in Stücke, zertrümmer mich mit Deinem Blick. Doch hör nicht auf, bitte hör nicht auf mich zu beachten.

IN LIEBE
Ich

Donnerstag, 5. Mai 2011

Lieber Florian,

Du warst der erste Junge, den ich sah, als ich die Klasse zum ersten mal betrat. Ich dachte nur, wow, das werden ein paar tolle Jahre. Dein Blick ging ins Leere, du warst so weit weg und du gehörtest wirklich so überhaupt gar nicht in diese Gruppe egoistischer, lauter Kinder. Ich stellte meinen Rucksack auf den Platz vor dir ab. Ich schaute Dich an, und Dein Lächeln traf mich wie eine Wucht. Du sagtest `hey´ und Du strahltest ein solche Aufrichtigkeit aus und ebenso eine solche Traurigkeit, die mich ungeheuer anzog, schon damals. Die Gefühle, die ich damals verspürte, die Sehnsucht, die Trauer, die Hilflosigkeit und gleichzeitig ein unstillbarer Leichtsinn, diese Gefühle sollte ich noch tausend Mal erleben in den nächsten Jahren. Es gab nichts, was ich mehr wollte. Es gibt auch heute noch, 6 Jahre später, nichts wertvolleres für mich auf der Welt. Danke.

In Liebe,
Ich

Dienstag, 19. April 2011

Liebster Florian,

Morgen ist der letzte Tag, keine Ahnung, ob wir uns überhaupt sehen. Keine Ahnung, ob ich es will. Vielleicht ist es besser, weiter zu verdrängen, um die Ferien zu überstehen. Wir sehen uns also dann oder auch nicht.

 ICH LIEBE DICH 

Ich

Montag, 18. April 2011

Lieber Florian,

Kann etwas zu mir gehören, was Dir nicht entspricht und gefällt?
Was ist richtig daran, was macht es für einen Sinn?
Und noch konfuser, kann mir etwas gefallen, wofür Du nur Missbilligung übrig hast??
Ich glaube nicht, Deine Meinung wurde schon immer zu meiner eigenen. Nicht, dass ich keine Persönlichkeit hätte, Charakterlosigkeit wäre sicher übertrieben, es war nur bisher so, Deine Ansicht und Mienung von jeglichen Dingen war bisher immer die Richtige. Was kann ich denn für Deine Perfektheit, Junge?

Donnerstag, 14. April 2011

Würde

Lieber Florian,

Es hat weh getan, wo Du mir sagtest, ich sei hässlich. Wirklich, warum hast Du das getan? Das passt alles nicht zu Dir. Du warst nie jemand, der einen böswillig beleidigt hast. Was ist nur los?

In Liebe
Ich

Montag, 11. April 2011

ein kleiner Augenblick

Lieber Florian,

Heute sah ich Dich wieder, nach so unendlich langer Zeit. Es ist immer wieder überraschend, wie ich reagiere. Wie sich jedes mal alles in mir entspannt. Wie die ganzen zwei Wochen, die Angst, der Stress, die Heucheleien, die unbestimmten Zwänge und unerwiderten Bemühungen und der ganze restliche Schrott in meinem Herzen in einem einzigen Moment von mir abfallen. Ich kann nicht beschreiben und ich kann relativieren, wie leicht ich mich gefühlt habe. Gelächelt habe ich, zu etwas anderem war ich nicht in der Lage. Ich war nicht in der Lage, überhaupt etwas zu denken, als "Dubistdadubistdadubi...". Ist Dir eigentlich klar, was Du für ein wunderbarer Mensch Du bist? Wie groß Dein Einfluss ist auf anderer Menschen Leben? Ich habe mal so nachgedacht, was mein Leben mit Dir, und was mein Leben ohne Dich ausmacht und wie ich mich fühle in beiden Situationen. Ich bin auf den Schluss gekommen, dass beides seine Vor- und Nachteile hat. Mit Dir ist alles gut und die Probleme verschwimmen. Es ist leicht und doch furchtbar leer. Denn irgendwann, wenn das Gefühl wieder zurück in meinen Körper fließt, dann ist da in erster Linie der Schmerz. Dieser ist sicherlich auch angenehm, oft viel angenehmer als die pure Leere, aber ich werde süchtig diedem Schmerz. Und so kommt es, dass ich ohne ihn, also ohne Dich, nicht mehr leben kann. Denn wenn Du nicht da bist, dann kommen viel kräftiger als sonst die Erinnerungen hoch. Auch wenn ich äußerlich stärker bin, falle ich innerlich langsam zusammen. Es ist so, als verschließt sich alles vor meinen Augen. Ich kann die Räume zwar betreten, in denen sich das Leben abspielt, aber die Bilder an der Wand, das Lachen der Menschen, der Frohsinn und die Leichtigkeit der Welt bleiben mir unverständlich, als wären diese Dinge kurz vor meiner Anwesenheit wegradiert worden.
Ich kann ohne Dich leben, ich lebe ohne Dich seit dem Beginn meiner Existenz und ich werde es immer können. Aber es ist möglicherweise ein trauriges Leben oder, denn obgleich ist das nicht zwingend der Fall, zumindest ein kaltes, unverständliches Leben.
Ich glaube nicht, das ich etwas anderes verdiene.

In Liebe,
Ich

Donnerstag, 7. April 2011

After light

Dear ...,
Ich würde Dir gern schreiben, deswegen tue ich es. Doch irgendwie auch nicht. Mir fehlen die Worte, darling. Mir fehlen mir fehlen mir fehlen DU FEHLST MIR!  Seit zwei Wochen habe ich Dich nicht mehr gesehen. Also genau genommen sind es 8 Tage gewesen. 8 ganze Tage ohne Dich. Heute bin ich ausgeflippt. Hab mir dann die Haare knall rot gefärbt. Sieht scheiße aus.

Zu viel zu viel zu viel. Ichbinverliebtindich. zu sehr.

Wenn ich so an Dich denke. An Dich und mich. An uns kannn ich nicht denken. Ein uns hat es nur in meiner Welt gegeben. Meine Welt zählt nicht. Wenn ich also so daran denke, dann drehe ich durch. Ich könnte Dich anschreien und mich und alle anderen winzigen Punkte auf dieser Welt, die ich alle so unheimlich hasse. Stattdessen bleibe ich starr liegen auf dem Boden, unfähig mich zu bewegen und der durchdringende Schrei spielt sich nur in meinem Kopf ab. Als hättest Du jegliche Handlungskraft meinerseits im Keim erstickt. Wie ein Zombie muss ich nun in der Welt herum laufen.

Muss? Ich kann nichts anderes mehr.
Was Du dafür kannst? Gar nichts. Nichts.
Ich bin nur seit geraumer Zeit in Dich verliebt, Kumpel. Engel auf Erden

Bis dann,
Ich

Freitag, 25. März 2011

Superman is dancing gracefully

Hallo mein Schatz,

Die Zeit mit Dir ist wie das Brennen der schönsten Rose unter diesem Himmel. Wie das Flüstern der Windes in der kältesten Nacht des Jahres.
Leben mit Dir ist wie Kotzen auf sein Lieblingsbuch. Wie rennen nach dem Essen. Wie aufhören zu rauchen, wenn die Sucht nicht mehr beherrschbar ist wieder anfangen, wenn die Entzugserscheinungen sich auflösen.
Mir ist so schlecht.

Ein Leben ohne Dich macht diese Welt zur Hölle.
Ein Leben mit Dir lässt mich zuschauen, wie der Himmel sich abspielt, ohne mich selebst hinein zulassen

In Liebe
Ich

Montag, 21. März 2011

Sophie is lying

Allerliebster Florian,

ich konnte lange nicht schreiben, dass tut mir leid. Jeder Tag vergeht so verdammt schnell. Keine Sekunde Zeit, mal Luft zu holen, kein Moment da, sich zu erholen. In solcher Zeit bleibt einem nichts anderes übrig als weiter zu machen. Immer weiter ohne Pause, ohne auch nur einmal drüber nach zu denken, ob es das Richtige ist, ob es überhaupt einen Sinn macht. Es wäre zu schmerzhaft, zu erniedrigend zu erfahren, wie überflüssig man ist.
Hart sind Nächte und die Momente plötzlicher Ruhe. Zum Beispiel unter der Dusche ist es verdammt anstrengend, an nichts zu denken.
Gefährlich ist die Versuchung, verführerisch der kleine Schritt zum Abgrund. Doch ich lasse mich nicht ziehen oder schubsen. Nein. Brave Mädchen tun sowas nicht. Brave Mädchen kotzen nicht nach Essen. Brave Mädchen schneiden sich nicht die Haut auf. Brave Mädchen machen immer ihre Hausaufgaben. Ich bin nicht brav. Doch ich spiele diese Rolle perfekt. Und so belüge ich mich und all die anderen und Stück für Stück verwandele ich mich in diesen Menschen im Spiegel. Ohne Spuren zu hinterlassen, als die Narben der herausgeschnittenen Seele meiner Selbst. Ich tue es für Dich, Florian. Du bist das Einzige, was mir bleibt, wenn ich schon gehen muss.

In Liebe,
Ich

Samstag, 5. März 2011

Hex Hex

*bim-bam*
und KLICK: Du kommst um die Ecke. Du lächelst mich an. Du nimmst mich in die Arme. Du hälst mich ganz fest. Du lässt mich nie wieder los.
Nie wieder.
Nie wieder.
Nie wieder.



Lieber Romeo,

Ich sitze nun hier löffele Nutella in mich rein und frage mich, ob es etwas geändert hätte, wenn ich damals mehr gekämpft hätte. Würde ich dann jetzt bei den anderen sein und lachen, tanzen, reden? Wäre ich gesünder oder ehrlicher oder reiner? Ich will es nicht sein.
Ich liebe Dich. Und ich hasse es, Dich jeden Tag zu sehen und Dich nicht ansehen zu können, weil es mich umbringen würde. Ich hasse es, mich mit Beruhigungsmittel vollstopfen zu müssen, weil ich es sonst nicht aushalten würde, ständig so wach zu sein, denn dann denke ich immer zu an Dich und das kann ich nicht mehr. Ich ertrage nicht, jede Nacht von Dir zu träumen, denn wenn ich dann aufwache ist es dunkel und Du bist nicht da.
Die Träume, die Gedanken, die Liebe, der Schmerz, das ist auch alles was ich habe, und ich brauche es zum existieren wie Lollis den Zucker. Es macht aus mir einen schlechten Menschen ohne Gewissen oder Reue. Und es saugt mir jegliches Gefühl und Verständnis und jegliche Freude und Kraft aus der nackten Haut.
Doch es ist alles was ich brauche, um mich wie ich zu fühlen. Alles, was ich benötige, um meinen Platz im Leben für mich freizuhalten.

Du fehlst mir.

In Liebe,
Ich

Mittwoch, 2. März 2011

mein Herz

Guten Abend mein Herz,

Ich habe wieder so einen wunderbaren schrecklichen Tag überlebt. Du hast es wieder getan. Wieder. Wieder. Wieder. Mir die Kraft geschenkt, als ich so schwach war. Mir das Glück gegeben, wo einfach alles schief gelaufen war. 78 Tage sind vergangen. Ganze 78 Tage ohne ein Wort von Dir an mich. Bis auf ein paar beiläufige Blicke und 2 Mal Tür aufhalten hast Du mich ganze 78 Tage lang ignoriert bis heute. Plötzlich und ohne Vorwarnung kommst Du um die Ecke, als ich gerade aufgeben wollte, als ich den Tag schon als Reinfall abtuen wollte, da kamst Du. Ich dachte ok, Entschuldigung angenommen, lieber Gott. Ich schaute nach unten auf mein Handy, ich wollte den Schmerz nicht spüren, konnte es in dem Moment nicht ertragen. Doch dann tipptest DU mich tatsächlich an und sagtest Tschüss!Als wären wir Freunde, als wäre nichts gewesen all die Jahre! Oh Gott wie ich Dich hasse, wie sehr ich Dich liebe, verdammt!! Bitte tu das jeden Tag, ja? Sag mir einfach immer Hallo oder Tschüss, sag Guten Morgen oder Bis Dann! Ich wäre der glücklichste Mensch auf der Welt. Ich bräuchte nichts als ein paar Wörter von Dir. Nichts, nichts und niemanden.
Sag, wann hat das alles ein Ende. ich weiß nicht, ob mein Herz das auf Dauer mitmacht. Wieso kannst Du mich nicht einfach lieben, oder so tun als ob? Wieso bin ich nur so scheiße, wieso kann ich mich nicht zusammenreißen und gut genug sein für Dich??? Ich will das nicht mehr. Ich will kein Leben führen ohne Dich, das ist einfach so sinnlos, so leer und kalt. Und das schon seit Jahren. Ich habe mich seit damals immer mehr zurückgezogen. Du hast das gewusst, hast mich sogar drauf angesprochen. Hast gefragt, warum?! Das war der Augenblick, wo ich es Dir hätte sagen müssen. und habe ich weder Dich, noch ein Leben. Weil ich nicht leben kann ohne Dich!
Das klingt alles so kitschig, so aufgesetzt und kindisch. Aber ich bin es müde, zu sein, wer ich bin. Und egal, was ich mache, ich kann mich nicht ändern. Mir fehlt ein Stück, irgendwie. Ein Teil meiner selbst, der die Leere füllt in meinem Bauch. Dort, wo vorher mal Selbstverständlichkeit gewesen ist und die Fähigkeit, Worte zu sprechen. So ganz einfach, ohne Pflicht und Angst. Ich hasse mich dafür so sehr.
Keiner kann mit mir was anfangen, denn ich kann niemanden helfen. Ich habe meine eigene Meinung verloren, ich weiß nicht, was richtig ist und was falsch. Ich will nicht mehr so lose hier rumhängen und nichts tun, nichts, was Bedeutung hätte oder von Dauer wäre. Über die Zeit hinweg hatten immer nur jene Dinge Gewicht für mich, die mit Dir zu tun hatten. Ich wünschte, Du würdest das wissen. Doch was würde das ändern? Es ist so aussichtslos. Ich kann nicht ohne Dich, doch ich habe keine Chance, mit Dir zu sein. Was macht man in so einer Situation bitte?

Ich liebe Dich so sehr!
In Liebe,
Ich

Samstag, 26. Februar 2011

Momente und so

Lieber Florian,

Nur noch zwei Nächte und dann seh ich Dich wieder. Und plötzlich kann ich es nicht erwarten, schlafen zu gehen.
Heute habe ich irgendwie gar nichts getan. Wenn ich so an den Tag denke, fällt mir tatsächlich nichts ein. Ich habe es vergessen, ehrlich!
Nur eines: Ich wollte gerade irgendwo hin, unwichtig, wohin genau. Ich bin diesen Weg tatsächlich schon an die tausend Mal gegangen. Man konnte sich auch gar nicht verlaufen, denn es ging nur gerade aus. Dennoch hatte ich plötzlich das ganz dringende Gefühl, dass ich falsch war. Dass ich mich verlaufen hatte. Irgendetwas stimmte nicht. Ich schaute nach rechts, da war ein schmaler Gang, der Rasch um eine Ecke führte, sodass man das Ziel nicht sehen konnte. Ich dachte bei mir, dass ich dort lang gehen sollte, dass ich da schon irgendwie trotzdem ankommen würde. Im Nachhinein verwirrt mich das ein wenig, denn dieser Weg führte in eine völlig verkehrte Richtung. Jedenfalls bog ich dann ab und was ich sah, als ich um die Ecke gelaufen war, war das schönste, was ich seit Tagen erblickt habe. Dort lag ein See. Es schien die Sonne und es war herrlich warm. Natürlich war der See zugefroren, aber kein Schnee lag darauf, daher strahlte er in einem kraftvollen Blau, was noch bekräftigt wurde durch den beigefarbigen, leuchtenden Schilf, der sich darum säumte. Ich kann es nur so beschreiben, aber es war so viel schöner, als Du es dir vorstellen kannst. Ich blieb stehen, ließ meine Tasche fallen und schaute einfach nur auf den See. Ich fühlte so große Dankbarkeit für diesen Moment. Danke, danke, danke! (und dies geht an den lieben Gott!!!) Du hast mich einen klitzekleinen Augenblick aus der Zeit geholt. Die Welt ist einen Moment für mich stehen geblieben und ich konnte seit langem mal wieder durchatmen. Danke! (und nun wieder zurück zu Dir) Ich konnte nur daran denken, wie es wäre, wenn Du auch da gewesen wärest. Es hätte Dich sicher umgehauen. Ich weiß, dass Dich sowas berührt. Das haben wir gemeinsam, den Sinn für das Schöne. Ich wünschte Du wärest da gewesen. Dann wäre nicht nur der Stress, sondern auch mal die Sehnsucht und der Schmerz in meinem Kopf von mir abgefallen.
Ich vermisse Dich.

In aufrichtiger Liebe,
Ich

Freitag, 25. Februar 2011

Nutella leer, Magen auch

Lieber Florian,

Es bringt mich um. You're killing me.

In großer Liebe,
Ich



Donnerstag, 24. Februar 2011

Nachts ist es still

Liebste Liebe,

Ich habe nachgedacht.
Der Tag gestern war ziemlich mies. Ich habe einer guten Freundin, E., die Du nicht kennst, von Dir erzählt und von allem, was damit zusammenhängt. Dass ich seit Jahren jede Nacht von Dir träume, dass Du der Grund bist, warum ich überhaupt morgens aus dem Haus gehe, dass die Liebe zu Dir mich kaputt gemacht hat, über die Jahre hinweg und jeden Tag ein Stück mehr von mit verloren gegangen ist.
Sie hat nicht wirklich reagiert. E. Kennt so was nicht und kann das nicht verstehen. Aber sie hat ganz nett zugehört, helfen kann sie so oder so nicht, wie auch.
Naja, das ist mir jedenfalls jetzt alles ein wenig unangenehm, mich so entblößt zu haben. Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist. 6 Jahre habe ich es geheim gehalten und jetzt das. Mein größtes Geheimniss einfach so eröffnet. Vielleicht liegt es daran, dass ich sie eh so selten sehe, deswegen hat es keinen Einfluss. Und sie kennt Dich ja auch nicht. Theoretisch macht es keinen Unterschied, ob sie es nun weiß oder nicht. Außerdem vergisst sie eh wieder. Wenn ich sie im Sommer wieder sehe, wird sie nicht einmal daran denken, dass Du immer noch aktuell bist in meinem Herzen. Doch wie sollte sie auch.
Nach dem Treffen mit ihr bin ich dann zu meinem momentanen nach Hause zurückgekehrt. Es war kalt, Sterne waren am Himmel, einfach wunderschön. Winternächte sind immer so still, weißt Du. Im Sommer hört man immer irgendwas, irgendwen. Doch bei dieser Kälte jetzt ist alles ruhig, als würde die Welt schlafen. Der  Mond war seltsamer Weise nicht zu sehen, das fande ich sehr traurig. Ich vermisse ihn, letztes Jahr war er immer für mich da. Naja, und dann wollte ich diesen Moment da genießen. Ich habe mich einfach hingelegt, mitten auf der Straße. Es war sehr magisch, so ruhig und friedlich. Fast wäre ich eingeschlafen. Ich schloss die Augen und da war alles gut. Ich wusste, mich würde niemand hören und wenn ich darüber in dem Augenblick nicht nachdachte, rief ich "Danke" in die Luft. In das Universum. An all die gescheiterten Existenzen, dier Welt. An Dich. Keine Ahnung.
Es tut weh, so fern von Dir zu sein. Noch 3 Tage und 16 Stunden, dann seh ich Dich hoffentlich wieder, dann ist alles wieder gut.

In Liebe,
Ich

Dienstag, 22. Februar 2011

Lachen

Liebster Florian, mein Schatz,

ich weiß nicht genau, was wieder los ist, heute. Schon wieder einer der Tage, an dem nichts mehr geht, gar nichts weiter geht. Ich sitz so hier, tue gar nichts, schaue nur hinaus in die kalte Winternacht. Ich denke eigentlich gar nicht direkt an Dich, ich merke nur ein Ziehen die ganze Zeit. So, als würde ich mein Leben verschlafen, nichts tun, was irgendetwas bedeuted. Als würde jemand in meinem Kopf mich anschreien. "Tu endlich etwas, kämpf, sitz nicht so faul rum, mach was für Dein Glück!" Aber ich kann nicht, bleibe einfach sitzen und starre in das Dunkel. Hab ich es denn wirklich versäumt, ist der Zug längst ohne mich abgefahren. War ich damals zu schwach, zu der Zeit, wo ich noch eine Chance bei Dir gehabt hätte? Wäre ich sonst ganz anders, wenn es Dich nicht gegeben hätte? Wäre ich ein fröhlicher Mensch, ein gesunder Mensch? Doch darüber denke ich eigentlich gar nicht nach. Ich denke nichts. Betäubt von der Überdosis Beruhigungsmittel um nicht noch den Verstand zu verlieren, völlig auszuticken. Ich kann dennoch nicht schlafen. Du fehlst mir, Florian! Du fehlst mir so sehr. Und ich möchte ja etwas tun! Ich möchte kämpfen, ich würde die Welt für Dich auf den Kopf stellen. Aber ich sitze nur da und frage mich, was Du aus mir gemacht hast. Wie hast Du es geschafft, dass ich mich so sehr in Dich verlieben konnte?

In Liebe,
Ich

Na Du

Liebster Florian,

Wo bist Du nur? Du fehlst mir so. Ich bin jetzt vollgepumpt mit Beruhigungsmitteln, dachte, das lässt mich vergessen, aber ich vermisse Dich umso mehr. Mir fällt ein, dass ich gar nicht weiß, wo Du gerade bist. Eigentlich kriege ich das immer irgendwie raus, aber diesmal nicht.
Es ist jetzt ziemlich genau 1 Jahr her, dass ich zusammengebrochen bin. 2 Stunden lag ich da, konnte mich nicht bewegen. Du warst so fern gewesen, so ganz plötzlich, als hätte mir jemand ein Stück Herz herausgerissen. Es tat so weh. Und da bin ich einfach umgefallen, hab es nicht mehr ausgehalten, den Schmerz. Jetzt, einige Zeit später, hat sich nicht das Geringste geändert im Bezug auf meinen Zustand und im Bezug auf Dich. Bloß ein bisschen kränker geworden bin ich. Ein wenig süchtiger. Doch so kriege ich das alles besser auf die Reihe, also ist es ok, finde ich. Du findest es sicher bescheuert, so wie Du bist. Aber was weiß ich schon, was Du denkst. Außerdem wirst Du es eh nicht erfahren.

Ich liebe Dich.
In Liebe,
Ich

Sonntag, 20. Februar 2011

Zu Abend

Liebster Florian,

heute war ein schwieriger Tag. Ich habe Kopfschmerzen, weißt du. Und geschafft hab ich auch nichts wirklich. Ich habe Dich bei mir getragen bei jedem Schritt. Habe mich im Wald auf einen Baumstupf gestellt mit Aussicht auf den Strand und die See. Es war ein schöner Anblick. Plötzlich war da dann Dein Bild vor mir und ich musste lächeln. Danke. Ich rief in den Wind, "Du fehlst mir, Florian!", aber das hast du wohl nicht gehört.

Manchmal frage ich mich, wie Du reagieren würdest, wenn du von all dem wüsstest. Wenn Du meine Gedanken hören könntest, meine Gedichte, Geschichten und Briefe an und für Dich lesen könntest, wenn Du Dich mit meinen Augen sehen könntest. Was würdest Du sagen, hm?

Ich vermisse Dich.

In Liebe,
Ich

Samstag, 19. Februar 2011

Ein erster Brief

Liebster Florian,

Einzig für Dích erstellt, einzig für Dich erdacht, weil das bist du: Einzigartig. Dies ist kein gewöhnlicher Briefblog, wie andere Leser vielleicht denken. Nein, denn Du bist nicht gewöhnlich. Vielleicht willst Du erst mal wissen, warum ich diesen Blog hier erstelle, anstatt mit Dir zu reden, oder Dir wahrhaftig diese Briefe zu geben?! Diese Antwort gebe ich Dir ungern, aber hier ist sie: Ich bin feige. Und zwar sehr. Doch ich möchte Dir dennoch mitteilen, irgendwie, wie stark meine Liebe zu Dir ist, auch wenn Du diese Zeilen niemals liest. Denn ich kann es nicht länger zurückhalten, verstehst Du? Nach so vielen Jahren des Schweigens und des Verheimlichens, will ich es plötzlich der ganzen Welt mitteilen, wie glücklich und dankbar ich bin, dass ich so einen wunderbaren Jungen wie Dich kennen  durfte. Ich möchte es erklären, damit die anderen verstehen, wieso ich das tue. Jeden Tag blicke ich in Deine Augen mit der Gewissheit, dass dieses Funkeln nicht mir gebührt, niemals gebühren wird. Und dass es mir dennoch gut geht. Dass ich dennoch glücklich bin, auch wenn Du mich eben nicht magst. Dass dies nicht die Bedingung sein muss, dass es auch ohne Erwiederung geht, dass ich auch alleine lieben kann.
Und ich habe allein schon durch diesen einen, ersten Brief das Gefühl, dir näher zu sein als je zuvor. Als würde ich wirklich mit Dir sprechen. Als könnte ich das. Und das ist es mir wert. Egal, was jetzt andere von mir denken, wenn sie das hier lesen, ob sie es egoistisch, naiv, langweilig oder bescheuert finden, ich muss alles versuchen. Alles auskosten und genießen, was mich ein kleines Stück näher zu Dir bringt. Denn ich schreibe tausendmal lieber einen Brief an Dich ins Nichts, als irgendetwas ohne den Gedanken an Dich zu tun.

Bis morgen

In voller Liebe,
Ich